Galerie

Ihr fotografiert gerne und wollt Eure Bilder anderen zeigen? Dann schickt sie uns. Auf dieser Seite stellen wir Serien zu den Themen Kurtschlag und Umgebung ein.  Für Fotos von Kurtschläger Veranstaltungen gibt es die Seite "Rückblicke".


Kürbiskönige - die gekrönten Häupter von Kurtschlag

von Petra Elsner

Mancherorts würde man vielleicht müde lächeln, wenn man erführe, mit welchen Leichtgewichten man in Kurtschlag Kürbiskönig werden kann. Nur wissen diejenigen eben nicht, auf welchem Staub unsere Siegerbeeren gedeihen müssen. Aber in Kurtschlag ist es eben etwas anders als anderswo, dabei sein ist alles, und wer den schwersten Kürbis zum "Mittelpunkt der Erde" kutschiert, zählt nach herzhaftem Jubel zu den gekrönten Häuptern des Dorfes. Die Preise sind klein, ein paar Blumenzwiebeln oder ein Buch vielleicht. Reisende Kürbisgewinnler werden blass, wenn es zum Sieg keine fette Kohle gibt wie woanders. Ist schon geschehen, aber diejenigen wurden nie wieder gesehen.

Damit sie nicht vergessen werden, stellen wir hier die Fotos der bisherigen Kurtschläger Kürbiskönige ins Portal. Die Zeremonien mit handgefertigten Krönchen begannen 2012. Die erste Kürbiskönigin war Helma Imm. 2013 war es Erika Asmus, ihr Siegerkürbis brachte 14,5 Kilo auf die Waage. Die dickste Beere schleppte 2014 Jürgen Steddin zum Kürbisfest, satte 31 Kilo wog seine Königsfrucht. 2015 holte sich eine Kürbisbäuerin aus der Oberlausitz die Krone (ein Foto haben wir, der Name ist vergessen). Es war bisher das einzige Mal, dass ein Gast den Kurtschlägern die Krone wegschnappte. Brigitte und Karl-Heinz "Kalle" Hörning hatten 2016 die dickste Frucht gemeinsam gegossen und bestanden auf einem gemeinsamen Titel. Also gab es in diesem Jahr das erste Kürbiskönigspaar im Dorf. Ihr Bauernkürbis wog 26,5 Kilo. 2017 ging die Krone an König "Kalle" Hörning (diesmal allein), und im Dürrejahr 2018 wurde Sabine Kupfer mit einem 30 Kilo schweren Prachtstück Kurtschläger Kürbiskönigin.

Fotos: Petra Elsner

Der Himmel über Kurtschlag

Der Himmel über Kurtschlag ist blau und grau, orangefarben und rot, manchmal so durchsichtig, dass man meint, er hätte gar keine Farbe, dann wieder schimmert er in Rosa oder in einem zarten Lila, und dabei hängt er gelegentlich so tief, dass es den Anschein hat, als könne man ihn mit den Händen greifen. Naht ein Gewitter, verfärbt er sich in allen Schattierungen von Grau, fast wird er schwarz, was ihn unheimlich, mitunter geradezu bedrohlich erscheinen lässt. Manchmal zerschneiden Kondensstreifen von Flugzeugen den Himmel und verwandeln ihn in ein abstraktes Gemälde. Und dann sind da noch die Schäfchenwolken, die wie Segelboote auf einem strahlendblauen See dahinziehen. Das alles und noch viel mehr ist der Himmel über Kurtschlag.

Fotos: Die Namen der Fotografen erscheinen beim Anklicken unter den Bildern.

Der Kunstwald

Es ist ein wenig wie Ostereier-Suchen - ein relativ großes Areal, viele Bäume, und zwischen den Bäumen sind "Ostereier" versteckt. Keine richtigen - vielmehr handelt es sich um Objekte, die von Künstlern aus der Umgebung geschaffen und für die Öffentlichkeit an diesem Ort aufgestellt oder aufgehängt wurden. Etwa einen Kilometer von Kurtschlag ist der Kunstwald entfernt, den der Döllner Metallkünstler Siegfried Haase vor einigen Jahren eingerichtet hat und der seither immer mal wieder ergänzt wird. Den Weg dorthin zu finden ist einfach: vom Friedhof den Waldweg Richtung Groß Dölln entlang, und nach ungefähr einem Kilometer fallen bereits die ersten Objekte ins Auge. Sie sind von sehr unterschiedlicher Art, manche klein, so dass man genau hinschauen muss, andere schon auf einen flüchtigen Blick hin unübersehbar, sie sind aus Holz und aus Stein, einige minimalistisch, eine schnell umgesetzte Idee, andere hingegen das Ergebnis von aufwändiger Arbeit. Doch wie auch immer - interessant sind sie alle. Ein lohnendes Ziel für einen Spaziergang, und das zu jeder Jahreszeit. Denn so wie der Wald sich über das Jahr und über den Tag hinweg verändert, so verändert sich auch die Sicht auf die Objekte. Auf diese "Ostereier" der Kunst, die ein Unwissender an diesem entlegenen Ort, mitten im dichten Wald der Schorfheide, wohl kaum erwarten würde.

Fotos und Text: Manfred Lentz (mit Ausnahme der besonders gekennzeichneten Fotos)

Sturmschäden (November 2017)

Während der Eichendamm die beiden Stürme "Xavier" und "Herwart" im Oktober schadlos überstanden hat, gibt es in unmittelbarer Nähe teilweise schwere Schäden.

Fotos: Manfred Lentz

Dagmar unterwegs (Oktober 2017)

Fotos: Dagmar Feuerhelm

Letzte Mahlzeit? (Oktober 2017)

Fotos: Christina Steddin

An einem Sonntagmorgen nahe Kurtschlag (September 2017)

 Da sage noch einer, es gebe keine Wölfe in unserer Gegend ...

Fotos: Manfred Lentz

Blick vom Kirchturm (August 2017)

Sehr hoch ist unser Kirchturm nicht, aber der Ausblick von oben ist auch nicht ohne Reiz. Für kurtschlag.de haben wir ihn im Bild festgehalten.

Fotos: Manfred Lentz und Christina Steddin

Sommerfarben (August 2017)

Fotos: Manfred Lentz

Kurtschlag von oben (Juli 2017)

Seit dem Jahr 2005 gibt es Google Earth, seither kann man bequem auf der Couch liegend die Welt von oben erkunden. Aber man kann es auch live tun. Eckard Wendt hat letztere Möglichkeit gewählt, im Jahr 2011 ist er zu einem Rundflug in die Luft gegangen. Dies sind die Fotos, die er von seinem Ausflug mitgebracht hat. 

Fotos: Eckard Wendt

Im Wald (Mai 2017)

Fotos: Dagmar Feuerhelm

Impressionen (März 2017)

"Liebe Kurtschläger, vor nunmehr vier Monaten haben wir Kurtschlag verlassen. Aber immer noch fühlen wir uns verbunden mit dem Dorf. So möchten wir gerne bei der Gestaltung der dorfeigenen Internetseite mithelfen und einige Fotos beisteuern. Manfred Krause"

Fotos: Manfred Krause

Oldtimer  (August 2009)

Kürzlich habe ich ein paar Fotos vom August 2009 auf der Festplatte meines Notebooks wiederentdeckt. Jemand hatte mir damals gesagt, auf der Straße zwischen Kurtschlag und Groß Dölln seien interessante Autos unterwegs, allerdings müsse ich mich beeilen. "Interessante Autos" hörte sich für mich nur mäßig spannend an, da ich kein Autofreak bin, aber dennoch bin ich hingegangen und habe fotografiert. Zum zweiten Mal hatte die Zeitschrift "Auto Bild Klassik" eine Oldtimer-Rallye veranstaltet. 650 Kilometer von Hamburg nach Berlin, genauer: von einem Verlagshaus von Axel Springer - Herausgeber der Zeitschrift - zum anderen. Die 650 Kilometer kamen dadurch zustande, dass die Fahrt nicht über die Autobahn führte, sondern quer durch die Landschaft, durch zahlreiche Dörfer, darunter Groß Dölln und Kurtschlag. 187 Fahrzeuge waren an den Start gegangen, unter den Fahrern waren einige Prominente wie Boris Becker, Tim Mälzer und Oliver Bierhoff.

Fotos und Text: Manfred Lentz