Galerie

Ihr fotografiert gerne und wollt Eure Bilder anderen zeigen? Dann schickt sie uns. Auf dieser Seite stellen wir Serien zu den Themen Kurtschlag und Umgebung ein.  Für Fotos von Kurtschläger Veranstaltungen gibt es die Seite "Rückblicke".


Pilze

Fotos von Stefanie Schäfer

Pilze sind in vielerlei Hinsicht interessant, u.a. als Fotomotive. Wie sie da im Unterholz stehen, wo man sie kaum sieht (jeder Pilzsammler kann ein Lied davon singen), allein oder in Gruppen, in den vielfältigsten Formen und Farben - das hat schon was! Und wenn es dann noch jemand schafft, sie brillant in Szene zu setzen, dann ist das ästhetische Vergnügen ein doppeltes. Stefanie Schäfer aus Kurtschlag hat das geschafft! Ich habe sie gefragt, wie sie zum Fotografieren gekommen ist, und bevor ich ihre Antwort mit meinen eigenen Worten wiedergebe, lasst ich sie lieber gleich selbst zu Wort kommen:

"Ich fotografiere leidenschaftlich gern Natur- und Landschaftsmotive. Seit ich im letzten Jahr zu Weihnachten eine Kamera geschenkt bekommen habe, nun noch viel lieber, und ich gehe regelmäßig auf Fototour in unserer Umgebung. Ich besitze eine Systemkamera NX 300 und habe mir alles selbst beigebracht - ganz viel gelesen und dann ausprobiert. Ich habe als Kind einen vierjährigen Kunstkurs bei Prof. Wolfgang Speer in Böhmerheide gemacht. Er hat meinen Blick fürs Detail geschult und mir beigebracht, das Wesentliche zu entdecken. Das habe ich in meine Fotografie einfließen lassen. Bei meinen Fototouren habe ich seine Worte immer im Hinterkopf, um etwas Besonderes zu finden. Dadurch entdecke ich viele Motive, die man - aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet - toll in Szene setzen und damit ganz kunstvoll wirken lassen kann. Ich habe, bevor ich diese Kamera bekommen habe, zwar auch schon vier Jahre lang fotografiert, aber nur mit einem Handy und nicht so detailliert und nicht mit den manuellen Einstellungen, wie ich das jetzt mache. Dieses Weihnachtsgeschenk hat meine Leidenschaft für die Fotografie entfacht, und ich freue mich sehr darüber, meine Fotos zeigen zu dürfen."

Bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Freude, liebe Besucher von kurtschlag.de, beim Anblick der tollen Fotos. Und an die Fotografin gerichtet: Weiter so, Stefanie, kurtschlag.de wird immer einen Platz für Dich haben!

Fotos: Stefanie Schäfer, Text: Manfred Lentz und Stefanie Schäfer

Bäume

Fotos: Die Namen der Fotografen erscheinen beim Anklicken unter den Bildern.

Kürbiskönige - die gekrönten Häupter von Kurtschlag

von Petra Elsner

Mancherorts würde man vielleicht müde lächeln, wenn man erführe, mit welchen Leichtgewichten man in Kurtschlag Kürbiskönig werden kann. Nur wissen diejenigen eben nicht, auf welchem Staub unsere Siegerbeeren gedeihen müssen. Aber in Kurtschlag ist es eben etwas anders als anderswo, dabei sein ist alles, und wer den schwersten Kürbis zum "Mittelpunkt der Erde" kutschiert, zählt nach herzhaftem Jubel zu den gekrönten Häuptern des Dorfes. Die Preise sind klein, ein paar Blumenzwiebeln oder ein Buch vielleicht. Reisende Kürbisgewinnler werden blass, wenn es zum Sieg keine fette Kohle gibt wie woanders. Ist schon geschehen, aber diejenigen wurden nie wieder gesehen.

Damit sie nicht vergessen werden, stellen wir hier die Fotos der bisherigen Kurtschläger Kürbiskönige ins Portal. Die Zeremonien mit handgefertigten Krönchen begannen 2012. Die erste Kürbiskönigin war Helma Imm. 2013 war es Erika Asmus, ihr Siegerkürbis brachte 14,5 Kilo auf die Waage. Die dickste Beere schleppte 2014 Jürgen Steddin zum Kürbisfest, satte 31 Kilo wog seine Königsfrucht. 2015 holte sich eine Kürbisbäuerin aus der Oberlausitz die Krone (ein Foto haben wir, der Name ist vergessen). Es war bisher das einzige Mal, dass ein Gast den Kurtschlägern die Krone wegschnappte. Brigitte und Karl-Heinz "Kalle" Hörning hatten 2016 die dickste Frucht gemeinsam gegossen und bestanden auf einem gemeinsamen Titel. Also gab es in diesem Jahr das erste Kürbiskönigspaar im Dorf. Ihr Bauernkürbis wog 26,5 Kilo. 2017 ging die Krone an König "Kalle" Hörning (diesmal allein), und im Dürrejahr 2018 wurde Sabine Kupfer mit einem 30 Kilo schweren Prachtstück Kurtschläger Kürbiskönigin.

Fotos: Petra Elsner, Manfred Lentz

Der Himmel über Kurtschlag

Der Himmel über Kurtschlag ist blau und grau, orangefarben und rot, manchmal so durchsichtig, dass man meint, er hätte gar keine Farbe, dann wieder schimmert er in Rosa oder in einem zarten Lila, und dabei hängt er gelegentlich so tief, dass es den Anschein hat, als könne man ihn mit den Händen greifen. Naht ein Gewitter, verfärbt er sich in allen Schattierungen von Grau, fast wird er schwarz, was ihn unheimlich, mitunter geradezu bedrohlich erscheinen lässt. Manchmal zerschneiden Kondensstreifen von Flugzeugen den Himmel und verwandeln ihn in ein abstraktes Gemälde. Und dann sind da noch die Schäfchenwolken, die wie Segelboote auf einem strahlendblauen See dahinziehen. Das alles und noch viel mehr ist der Himmel über Kurtschlag.

Fotos: Die Namen der Fotografen erscheinen beim Anklicken unter den Bildern.

Der Kunstwald

Es ist ein wenig wie Ostereier-Suchen - ein relativ großes Areal, viele Bäume, und zwischen den Bäumen sind "Ostereier" versteckt. Keine richtigen - vielmehr handelt es sich um Objekte, die von Künstlern aus der Umgebung geschaffen und für die Öffentlichkeit an diesem Ort aufgestellt oder aufgehängt wurden. Etwa einen Kilometer von Kurtschlag ist der Kunstwald entfernt, den der Döllner Metallkünstler Siegfried Haase vor einigen Jahren eingerichtet hat und der seither immer mal wieder ergänzt wird. Den Weg dorthin zu finden ist einfach: vom Friedhof den Waldweg Richtung Groß Dölln entlang, und nach ungefähr einem Kilometer fallen bereits die ersten Objekte ins Auge. Sie sind von sehr unterschiedlicher Art, manche klein, so dass man genau hinschauen muss, andere schon auf einen flüchtigen Blick hin unübersehbar, sie sind aus Holz und aus Stein, einige minimalistisch, eine schnell umgesetzte Idee, andere hingegen das Ergebnis von aufwändiger Arbeit. Doch wie auch immer - interessant sind sie alle. Ein lohnendes Ziel für einen Spaziergang, und das zu jeder Jahreszeit. Denn so wie der Wald sich über das Jahr und über den Tag hinweg verändert, so verändert sich auch die Sicht auf die Objekte. Auf diese "Ostereier" der Kunst, die ein Unwissender an diesem entlegenen Ort, mitten im dichten Wald der Schorfheide, wohl kaum erwarten würde.

Fotos und Text: Manfred Lentz (mit Ausnahme der besonders gekennzeichneten Fotos)

Sturmschäden (November 2017)

Während der Eichendamm die beiden Stürme "Xavier" und "Herwart" im Oktober schadlos überstanden hat, gibt es in unmittelbarer Nähe teilweise schwere Schäden.

Fotos: Manfred Lentz

Dagmar unterwegs (Oktober 2017)

Fotos: Dagmar Feuerhelm

Letzte Mahlzeit? (Oktober 2017)

Fotos: Christina Steddin

An einem Sonntagmorgen nahe Kurtschlag (September 2017)

 Da sage noch einer, es gebe keine Wölfe in unserer Gegend ...

Fotos: Manfred Lentz

Blick vom Kirchturm (August 2017)

Sehr hoch ist unser Kirchturm nicht, aber der Ausblick von oben ist auch nicht ohne Reiz. Für kurtschlag.de haben wir ihn im Bild festgehalten.

Fotos: Manfred Lentz und Christina Steddin

Sommerfarben (August 2017)

Fotos: Manfred Lentz

Kurtschlag von oben (Juli 2017)

Seit dem Jahr 2005 gibt es Google Earth, seither kann man bequem auf der Couch liegend die Welt von oben erkunden. Aber man kann es auch live tun. Eckard Wendt hat letztere Möglichkeit gewählt, im Jahr 2011 ist er zu einem Rundflug in die Luft gegangen. Dies sind die Fotos, die er von seinem Ausflug mitgebracht hat. 

Fotos: Eckard Wendt

Im Wald (Mai 2017)

Fotos: Dagmar Feuerhelm

Impressionen (März 2017)

"Liebe Kurtschläger, vor nunmehr vier Monaten haben wir Kurtschlag verlassen. Aber immer noch fühlen wir uns verbunden mit dem Dorf. So möchten wir gerne bei der Gestaltung der dorfeigenen Internetseite mithelfen und einige Fotos beisteuern. Manfred Krause"

Fotos: Manfred Krause

Oldtimer  (August 2009)

Kürzlich habe ich ein paar Fotos vom August 2009 auf der Festplatte meines Notebooks wiederentdeckt. Jemand hatte mir damals gesagt, auf der Straße zwischen Kurtschlag und Groß Dölln seien interessante Autos unterwegs, allerdings müsse ich mich beeilen. "Interessante Autos" hörte sich für mich nur mäßig spannend an, da ich kein Autofreak bin, aber dennoch bin ich hingegangen und habe fotografiert. Zum zweiten Mal hatte die Zeitschrift "Auto Bild Klassik" eine Oldtimer-Rallye veranstaltet. 650 Kilometer von Hamburg nach Berlin, genauer: von einem Verlagshaus von Axel Springer - Herausgeber der Zeitschrift - zum anderen. Die 650 Kilometer kamen dadurch zustande, dass die Fahrt nicht über die Autobahn führte, sondern quer durch die Landschaft, durch zahlreiche Dörfer, darunter Groß Dölln und Kurtschlag. 187 Fahrzeuge waren an den Start gegangen, unter den Fahrern waren einige Prominente wie Boris Becker, Tim Mälzer und Oliver Bierhoff.

Fotos und Text: Manfred Lentz