Dies, liebe Kurtschläger, ist die Webseite für unser Dorf. Sie soll informativ und unterhaltsam zugleich sein. Informativ, weil sie Termine nennt, über unsere Vereine berichtet und verrät, wann in der nächsten Woche der Müllwagen kommt. Und unterhaltsam wegen der Fotos (Kurtschlag heute und einst), einer Chronik seiner Geschichte sowie einigem mehr. Wer macht kurtschlag.de? Das sind wir. Aber wir wollen es nicht allein tun, wir wollen Eure Unterstützung. Deshalb bringt Euch ein mit Eurem Engagement und Euren Ideen, auf dass kurtschlag.de unsere gemeinsame Webseite sei. Und für alle Nicht-Kurtschläger, die es auf diese Seite verschlagen hat: Schaut Euch um bei uns, es lohnt sich. Denn was Ihr bestimmt noch nicht wusstet - exakt in unserem Dorf befindet sich der Mittelpunkt der Erde. Zumindest seit ein Verehrer des Schriftstellers Jules Verne unserem Gasthof vor Jahrzehnten diesen Namen gegeben hat. In diesem Sinne Euch allen:

Hallo und herzlich willkommen!

Manfred Lentz und Christina Steddin


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Zwei Möglichkeiten, kurtschlag.de zu durchsuchen

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Manfred Lentz

Auf unserer Seite "Damals / Läden und Gaststätten" haben wir Fotos vom "Mittelpunkt" und der Gaststätte Ney eingestellt, und von beiden nicht wenige. Außerdem gibt es dort noch eine dritte Gaststätte: die von August Steuer. Von ihr lagen uns lediglich zwei Fotos vor, jeweils aus dem Jahr 1914. In der Kurtschläger Dorfchronik existieren einige spärliche Angaben zu dieser Gaststätte, die auf den Erinnerungen von Erna Falk beruhen: "Seit 1800 gab es hier schon einen Dorfkrug, aber ohne Saal. Danach betrieb die Familie Steuer eine Gaststätte mit Saal, dort, wo Rotkopf Seefeld wohnte. Aber Steuer duldete das verbotene 'Mauschelspiel', deshalb wurde ihm die Konzession entzogen. Er verkaufte den Saal an Otto Brüsch I. Der war Fuhrunternehmer und riss den Saal ab, der mit dem Giebel zur Straße seitlich des Hauses stand. Dort ist heute der Hof. Die Abrisssteine verkaufte er nach Berlin."

1901

1906


Vor kurzem haben wir auf kurtschlag.de zwei in den Jahren 1901 und 1906 geschriebene Ansichtskarten abgebildet, auf denen der Glockengiebel unserer Kirche zu sehen ist. Diese Karten haben wir einem unlängst erschienenen Buch über Zehdenick und seine Umgebung von Ulrich Drewin entnommen. Auf beiden Karten befinden sich neben Abbildungen des Glockengiebels auch solche der dritten Kurtschläger Gaststätte, womit wir in den Besitz zweier Fotos von ihr gelangt sind, die wir bisher nicht kannten. Sehr detailreich ist keines der beiden, allerdings ist der von Erna Falk erwähnte mit dem Giebel zur Straße stehende Saal deutlich zu erkennen. Interessant sind die Angaben zum

1901

Eigentümer. Wiesen unsere beiden bisherigen Karten von 1914 August Steuer als Eigentümer aus, so nennt die Bildunterschrift der 1901 geschriebenen Karte einen "W. Steuer" (auf einem Schild auf dem Foto ist "Wilhelm Steuer" zu erkennen), und auf der Karte von 1906 ist von einem "(Gasthof) M. Dubinsky" die Rede. Drei Eigentümer also in einer relativ kurzen Zeit. Bei Wilhelm Steuer handelt es sich vermutlich um jemanden, der zu dem August 

1906


Steuer von 1914 in einer familiären Beziehung stand; der Name Dubinsky sagt uns nichts. Interessant ist im Übrigen die Bezeichnung des Gebäudes auf allen vier Ansichtskarten als "Gasthof", während in den Erinnerungen von Erna Falk von einer "Gaststätte" die Rede ist. Zu einem Gasthof gehört üblicherweise eine Übernachtungsmöglichkeit. Im "Mittelpunkt" waren seinerzeit Fremdenzimmer vorhanden, wie wir vor einiger Zeit in einem ausführlichen Beitrag geschildert haben. Es ist gut vorstellbar, dass das auch auf den "Gasthof August Steuer/Wilhelm Steuer/M. Dubinsky" zutraf und die von Erna Falk aus der Erinnerung angeführte Bezeichnung "Gaststätte" nicht ganz korrekt war. - Wann der Saal abgerissen wurde, ist uns nicht bekannt. Wir können lediglich die heutige Situation an dieser Stelle zeigen. Eine (leider nicht gut  gelungene) Fotomontage soll einen ungefähren Eindruck von dem damaligen Ensemble vermitteln.



Der Weihnachtsgottesdienst in Zeiten von Corona


Sone und solche

Manfred Lentz

Es gibt Menschen, deren Handeln für uns ein beständiges Ärgernis ist; und es gibt andere, die etwas tun, was uns Freude bereitet. Sone und solche eben. Nachrichten über Vertreter beider Kategorien sind mir dieser Tage in mein Mailpostfach geflattert. Fangen wir mit den „sonen“ an, also mit den Vertretern der Kategorie Ärgernis. Wobei ich gleich eine Einschränkung machen muss, denn die Qualifizierung als ärgerlich bezieht sich nicht auf die Gegenwart, sondern auf die Vergangenheit. Was sich jetzt vermutlich alles sehr kryptisch anhört und deshalb erst einmal ins Verständliche übersetzt werden muss. Also: Worüber ich mich geärgert habe, und nicht nur ich allein, sondern sehr viele Menschen in unserer Region, das war diese holländische Firma, die vor einigen Jahren bei uns plötzlich auftauchte und meinte, sie könne mit Gas, das sie unter unseren Füßen vermutete, ein gutes Geschäft machen. Jasper Resources GmbH - eine Firma, die sich mit ihrem Büro in Zehdenick ansiedelte und Messwagen durch unsere Gegend schickte und den Boden durchrüttelte, um zu sehen, ob sich die Förderung von Erdgas lohnen würde. Was für die Firma möglicherweise einen satten Gewinn abgeworfen, uns aber, die wir hier leben, diverse Probleme beschert hätte: von verseuchtem Grundwasser und vergiftetem Boden über negative Einflüsse auf den Tourismus bis hin zu Rissen in unseren Häusern infolge von Erderschütterungen, kleinen Erdbeben also. Probleme, die vielen Menschen in unserer Region als inakzeptabel erschienen, weshalb sich schon bald eine „Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee“ gebildet hat. Engagiert und mit großem Einsatz sind die Macher dieser BI mittels Informationen, Versammlungen und Demonstrationen gegen die holländischen Gasbohrer zu Felde gezogen. Was keine Kleinigkeit war, nicht zuletzt deshalb, weil es neben den vielen Gegnern des Gasbohrens auch Befürworter gab, von der oberen Ebene des Parlaments und der Verwaltung bis zur unteren vor Ort in Gestalt eines zugereisten, sich in Bergwerksdingen angeblich super auskennenden und äußerst presse-afinen Bürgers, der sich nach dem Motto „Viel Feind, viel Ehr“ gegen die breite Phalanx der Gasgegner in seiner neuen Heimat gestellt hat. Drei Jahre währte deren Kampf gegen diese „sonen“, aber nun scheint er vorbei zu sein, und das mit dem denkbar besten Ergebnis, denn offenbar stehen die Jaspers vor dem endgültigen Aus. In einer Presseerklärung hat die Bürgerinitiative die gegenwärtige Situation dargestellt, ein Zeugnis des Triumphes, den manch einer wohl kaum noch für möglich gehalten hätte. Wer möchte, kann diese Erklärung mit einem Klick auf das ENDLICH SIND SIE WEG bei uns nachlesen.

(Das Original des Fotos stammt von der Webseite von Jasper Resources. Natürlich verlief darin alles noch ganz geradlinig.)

„Sone und solche“ - nach den sonen also nun zu den solchen, denn glücklicherweise gibt es auch diese, wäre unser Leben doch ansonsten ein ständiges Ärgern. Von einem dieser „Solchen“ stammt die andere Mail, die dieser Tage in meinem Mailpostfach landete. Nichts Weltbewegendes und nichts in den Dimensionen holländischer Gasspekulanten, sondern etwas viel  Kleineres, Bescheideneres, was mich erfeut hat. Es handelte sich um einen Artikel in der Gransee Zeitung über Volker Gerling, den Daumenkinographen aus Groß Dölln. Den wer? wird sich mancher von Euch jetzt womöglich fragen. Schade, wenn Ihr ihn nicht kennt, sehr schade für ihn, aber vielleicht noch mehr ist es schade für Euch. Was ein Daumenkino ist, das werden die meisten von Euch vermutlich wissen: ein „Abblätterbuch“, das aus einer Sequenz von Einzelbildern eine fortlaufende Bewegung macht. Ein Mini-mini-mini-Film gewissermaßen. Was sich erst einmal nicht sonderlich aufregend anhört, aber wenn man weiß, dass der Macher Volker Gerling mit diesen Daumenkinos bereits Auftritte in China und Neuseeland, in den USA und in anderen Teilen der Welt hatte, dann kann man sich wohl vorstellen, dass hinter diesem auf den ersten Eindruck kinderspielartigen Objekt mehr dahinterstecken muss. Wenn Volker Gerling mit seiner zweistündigen Show noch nicht in Kurtschlag war - was er uns vor einiger Zeit bereits zugesagt hat -, dann lediglich wegen der gegenwärtigen Pandemie, die einen Auftritt kaum möglich macht. Mit dem Live-Anschauen werden wir uns also noch ein wenig gedulden müssen. Doch wer sich mit seinen Daumenkinos schon mal ein wenig vertraut machen möchte, der lese zum einen den bei uns eingestellten Artikel aus der Gransee Zeitung, zum anderen statte er Volker Gerling einen Besuch auf buschdorf-kuenstler.de ab, der „Zwillingsseite von kurtschlag.de“, auf der wir neben diversen anderen Künstler aus unseren "Buschdörfern" eben auch Volker Gerling vorgestellt haben. Ein paar Appetithäppchen kann man dort bereits finden, auf eine vollständige „Mahlzeit“ dagegen müsst Ihr und müssen wir alle noch ein wenig verzichten, bis wir unseren normalen Alltag endlich wieder zurück haben. Aber obwohl das nach Lage der Dinge wohl noch ein wenig dauern wird, haben wir für Euch bereits heute eine dringende Empfehlung: unbedingt hingehen, wenn es so weit ist!

Sone und solche - zwei Nachrichten in meinen Mails. Wobei die Jaspers mit ihrem Verschwinden am Ende sogar noch von der „sone“- auf die „solche“-Seite gewechselt sind. Unfreiwillig zwar, vermutlich fluchend wegen der entgangenen Profite, aber was bedeuten uns diese holländischen Glücksritter, müssen sie halt auf andere Regionen ausweichen (wo man sie im Zweifel ebenfalls mit dem Stinkefinger empfangen wird). Was für ein wunderbares Weihnachtsgeschenk nach drei Jahren Stress im Kampf um die Bewahrung unserer bewahrenswerten Heimat: Jasper im Abflug! Nur noch zu toppen von einem Ende der Pandemie. Aber dafür werden wir uns wohl noch eine ganze Weile gedulden müssen.

 





Kalender 2021

 - schwarz: Termine für das ganze Dorf.

- grün: wichtige Termine der Vereine bzw. Gruppen (wenn Gäste willkommen sind, haben wir das     dahinter vermerkt)

- braun: Termine aus anderen Dörfern

 

Veranstaltungskalender der Touristinformation Zehdenick

Veranstaltungskalender der Klosterscheune Zehdenick



Mal sehen, welchem Thema wir

unsere nächste Foto-Serie widmen ...

kachelmannwetter.com


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