Einsätze 2017

Einsatz 06 / 10.11.2017

Am Freitag, den 10. November wurden wir um 18:30 Uhr zu einem Einsatz nach Wesendorf in die Strasse Steinberger Weg 20 gerufen. Das Alarmstichwort war "B-Gebäude groß". Am Einsatzort eingetroffen, fanden wir ein ca. 45 x 25 m großes Wohn- oder Verwaltungsgebäude vor, aus dem eine starke Rauchentwicklung zu erkennen war. Am Einsatzort trafen wir die bereits vorher eingetroffenen Löschgruppen aus Kappe und Wesendorf an, die bereits mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung beschäftigt waren. Da die ersteintreffende LG Wesendorf die Einsatzleitung übernahm, unterstützten wir den Einsatz mit Atemschutzgeräteträgern (AGT) zur Menschenrettung und als Sicherheitstrupp. Ein Trupp unserer AGT rettete zwei Personen aus dem stark verrauchten Gebäude. Da wir mit einer Einsatzkraft weniger auskommen mussten, wurde der Gruppenführer unserer Fahrzeugbesatzung ebenfalls als Pressluftatmerträger (PA-Träger = AGT) als Sicherungstrupp eingesetzt.
Es wurden neun Personen aus dem verrauchten Gebäude gerettet.
Insgesamt waren vier Löschgruppen vor Ort und die SEG des DRK aus Gransee zur Patientenbetreuung. Die vier Löschgruppen kamen aus Wesendorf, Kappe, Kurtschlag und Krewelin. Der Einsatz war um ca. 20:15 Uhr beendet.
Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen, da es sich bei dem Einsatz um eine Übung unter Realbedingungen handelte.


Einsatz 05 / 02.11.2017 / Baumsperre

Baumsperre durch starken Regen in der Nacht, Baum wurde kurz vor unserem Eintreffen durch Mitarbeiter der Forst beräumt, dadurch für uns keine Tätigkeit, LF 16 vom Löschzug Zehdenick war zeitgleich vor Ort.

Einsatz 04 / 30.10.2017 / Sturm "Herwart"

Am Montag um 11.08 Uhr heulte wieder die Sirene in Kurtschlag. Diesmal war es zwar hell, aber das Luxusproblem einer ausreichenden Zahl von Einsatzkräften wollte sich diesmal nicht einstellen. Nachdem der Alarm der Leitstelle nur vier einsatzfähige Kameraden anlocken konnte, haben wir per Handauslösung an der Feuerwehr (ein kleiner, rot leuchtender Knopf an der Wand, der für jeden zugänglich ist) versucht, die Zahl der Einsatzkräfte zu erhöhen. Aber es war eben nicht Sonntagfrüh, sondern Montagvormittag. Nachdem wir uns in weiser Voraussicht mit unseren größeren Kettensägen ausgerüstet hatten, fuhren wir mit dem TSF-W mit ''Fensterbesetzung'' wieder auf die L 215, um fünf in den Verkehrsraum ragende Bäume zu fällen und zu beseitigen. Glücklicherweise waren es diesmal nicht neun, sondern eben nur fünf Bäume. Mit vier Mann waren wir bis 13 Uhr damit beschäftigt. Dieses Wochenende hat uns wieder gezeigt dass wir zur Zeit noch eine gut funktionierende Feuerwehr besitzen. Aber wenn sich ein paar zusätzliche Einwohner bereit erklären würden, ihren Ort zu schützen, hätten wir in der Wache noch ein paar Haken frei.

Fotos: Feuerwehr Kurtschlag

Einsatz 03 / 29.10.2017 / Sturm "Herwart"

Am Sonntag, den 29. Oktober 2017 um 6.09 Uhr heulte wieder unsere Sirene, und mein Meldeempfänger ist piepsend vom Schrank gesprungen. Die Uhrzeit war für mich jetzt nicht das Problem, mein Sohn war ja schon eine halbe Stunde wach um zu spielen und hat auch schon nach seinem Frühstück verlangt. Ich wollte tatsächlich gerade aufstehen, als der Alarm ertönte. Da der Einsatz vorhersehbar war, ging auch alles ganz schnell. Ich bin erst in die Kleidung und Schuhe gesprungen, habe Frau und Kind "Auf Wiedersehen" gesagt und bin zur Feuerwache gefahren. Als wir dann ein paar Minuten später personell recht gut aufgestellt waren, sind wir zur Einsatzstelle auf der L 215 im Buchenhochwald gefahren. Dort haben zwei Milchtransporter geduldig auf uns gewartet. Nach ein paar Startschwierigkeiten - unsere Säge war dem umgefallenen Baum mal wieder nicht gewachsen - ging es dann mit unseren privaten Motorsägen als Unterstützung ganz gut voran. Wir waren zeitweise mit zehn Einsatzkräften aus Kurtschlag vor Ort (es war ja Sonntagnacht, da sind doch einige zu Hause). 

Als die Kameraden dann in den Buchen fertig waren, ging es weiter Richtung B 109/Vogelsang. 1,5 km vor der B 109 lagen noch zwei Bäume übereinander, versperrten die Straße und haben die Telefonoberleitung auf den Boden gedrückt. Als die Bäume beseitigt waren und die L 215 wieder befahrbar, kam die Feuerwehr Zehdenick mit Drehleiter und Löschgruppenfahrzeug zur Unterstützung. Die Kameraden aus Zehdenick haben mit ihrer Drehleiter noch weitere Bäume in den Buchen abgetragen, weil sie schräg auf die Straße ragten. Wir haben unsere Mannschaft auf eine Fahrzeugbesatzung reduziert, um unsere obligatorische Runde Richtung Groß Dölln und Schluft/Kappe zu drehen und die Strecke zu kontrollieren, um weitere Alarmierungen zu vermeiden. Auf der OV Kurtschlag-Wesendorf war ein kleiner Baum zu beseitigen, auf der OV Kurtschlag-Schluft/Kappe waren zwei weitere Bäume und eine Krone zu entfernen. Da zwischenzeitlich der Wind auffrischte, mussten wir noch einmal zur L 215 fahren, wo schon der stellvertretende Stadtbrandmeister an zwei umgekippten Eichen wartete. Alles im allem hatten wir wieder Glück, dass niemand zu Schaden kam.

Fotos: Feuerwehr Kurtschlag

Einsatz 02 / 5.10.2017 / Sturm "Xavier"

Um 17:15 Uhr war Marco bei mir und hat gesagt, dass alle Straßen um Kurtschlag versperrt wären. Er war der Meinung, wir müßten los, um die Bäume zu beseitigen. Da ab 17:00 Uhr der Strom weg war, konnten wir keinen Sirenenalarm auslösen, und die Leitstelle der Feuerwehr konnte uns auch nicht alarmieren, da die Pieper offensichtlich ebenfalls betroffen waren. Ich bin dann zur Wache gefahren. Auf dem Weg habe ich Eckhard Bescheid gesagt, und Marco hat Bernd informiert. An der Wache wartete Marcos Frau Sabrina, die noch schnell Siegfried geholt hatte. Mehr Kameraden konnten wir leider auf die Schnelle nicht auftreiben, also musste ein Platz im Fahrzeug unbesetzt bleiben. Wir sind dann gegen 17:30 Uhr ausgerückt und haben begonnen, die L215 zu räumen. Marco hat noch während des Einsatzes seinen Vater angerufen, der uns mit dessen Traktor tatkräftig helfen konnte, sonst hätten wir wahrscheinlich noch am Freitag an den 14 umgestürzten Bäumen auf der L215 geschnitten.
Während unserer Arbeit kamen noch Robert und Mario zu mir und haben ihre Hilfe angeboten. Sie haben dann mit ihren privaten Motorsägen gut geholfen. Um 20:40 Uhr war die Straße wieder einigermaßen befahrbar, da uns bereits andere Kräfte der Feuerwehr Zehdenick unterstützten (aus Krewelin, Bergsdorf und Klein-Mutz). Die Straße Richtung Wesendorf wurde durch die Wehren aus Kappe, Wesendorf und Krewelin beräumt. Wir sind dann noch die Pflasterstraße Richtung Kappe abgefahren, nachdem wir in Richtung Groß Dölln glücklicherweise nichts gefunden haben. Zu unserer ''Freude'' gab es auf der Straße nach Kappe auch noch fünf Bäume, die waagerecht lagen.

Alles in allem war der Einsatz sehr arbeitsam, aber es wurde bei uns und den 10-15 eingeschlossenen Personen (darunter auch Kinder und Kleinkinder) niemand verletzt. Ich denke, dass wir noch einmal glimpflich davongekommen sind.

 

 


Einsatz 01 / 18.03.2017

Einsatz am 18 März um 17:02 Uhr Alarm
Einsatzart H-Natur (Baum über Straße)
Einsatzort OV Kurtschlag-Wesendorf
Kräfte vor Ort TSF-W Kurtschlag 
Straße wurde von der LG Kurtschlag beräumt, 
Einsetzende 17:40 Uhr