Informationen

Kurtschlag liegt nördlich von Berlin im Bundesland Brandenburg und gehört zum Landkreis Oberhavel. Das Dorf befindet sich inmitten eines der größten  zusammenhängenden Waldgebiete Europas am Rand des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Kurtschlag wird vom Döllnfließ durchflossen, das im Großen Döllnsee entspringt und nach 35 Kilometern bei Liebenwalde in die Havel bzw. den Voßkanal mündet. Wegen seiner Nähe zu Berlin war die Schorfheide in den vergangenen Jahrhunderten ein beliebtes Jagdgebiet, angefangen von den askanischen Markgrafen, den brandenburgischen Kurfürsten und den preußischen Königen über die deutschen Kaiser bis hin zu führenden Nationalsozialisten wie Hermann Göring und später den Spitzen der DDR-Führung.

 

Die Einwohnerzahl Kurtschlags erreichte nach dem Zweiten Weltkrieg mit über 600 Personen ihren Höchststand und ging in der Folge kontinuierlich zurück. Waren es im Jahr der Wende 1989 noch 358 Personen, so liegt die Zahl  im Jahr 2017 bei etwa 250.

 

Seit der Eingemeindung in die Stadt Zehdenick im Jahr 2003 ist Kurtschlag ein Ortsteil von Zehdenick. Für die Verwaltung ist ein Ortsbeirat zuständig. Ihm gehören an

- der Ortsvorsteher Horst Raßmann (über Liste SPD)

- sowie als weiteres Mitglied Jürgen Steddin (parteilos)

 

Verkehrsverbindungen bestehen

- mit dem Auto über die Landesstraße L215

- mit dem Bus nach Zehdenick    (ggf. Fahrplanänderungen)

- mit dem Bus nach Templin    (ggf. Fahrplanänderungen)

- mit der Regionalbahn RB12 ab Zehdenick


Kurtschlag besitzt eine im Jahr 1890 geweihte evangelische Kirche. Es gibt ein Kriegerdenkmal, das an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Kurtschläger  erinnert sowie eine Gastwirtschaft, die in Anlehnung an einen Roman des französischen Schriftstellers  Jules Verne den Namen "Zum Mittelpunkt der Erde" trägt.

 

Obwohl die Einwohnerzahl Kurtschlags gering ist, gibt es ein reges gesellschaftliches Leben. Dazu gehören die Freiwillige Feuerwehr und die evangelische Kirchengemeinde, außerdem gibt es mehrere Vereine (Kulturverein, Sportverein, Volkssolidarität) sowie eine Western-Tanzgruppe und eine Sambagruppe.

 

Seit der Wende 1989 bestehen partnerschaftliche Beziehungen zu der Gemeinde Freiamt im Schwarzwald.

Von touristischem Interesse in der näheren Umgebung sind

unter anderem: