Gransee-Zeitung, 9. Oktober 2018

Das isses!!

Tempolimits

Gransee-Zeitung, 9. Januar 2018

Hingucker auf der L 214

Gransee-Zeitung, 24. November 2017


Post aus Potsdam

... nichts Neues, aber immerhin.

10. November 2017

Die SPD Brandenburg

2. November 2017

Traumhaft: Das Ende von Kurtschlag

27. Oktober 2017

Kein Scherz: Da liege ich unlängst im Bett und schlafe, auf einmal schreckt mich ein lautes Geräusch im Dorf auf, ich schaue aus dem Fenster, sehe nichts und will mich wieder hinlegen, als mir plötzlich mein letzter Traum in Erinnerung kommt. Deutlich sehe ich ihn vor mir, wunderbar war er, und über alle Maßen habe ich ihn genossen. Es ging um das Ende von Kurtschlag, das ich in meinem Traum erlebt habe. Nicht nur einmal, o nein,  sondern wieder und wieder, und ich erinnere mich noch gut, dass ich gar nicht genug davon kriegen konnte. Wie haben wir 68er Wessi-Studenten doch damals gerufen, als wir gegen den schmutzigen Vietnamkrieg der USA protestierend über den Kudamm gezogen sind: "Schafft zwei, drei, viele Vietnams!" skandierten wir - nun möchte ich rufen: "Schafft zwei, drei, viele Enden von Kurtschlag!", je mehr, desto besser, und das möglichst bald. 

 

Dunkel war das Ende, von dem ich geträumt habe, keine Unterbrechung, kein Widerstand, es war ein Ende, wie es sein muss, wie wir alle es uns erträumen. Nur viel zu kurz war es leider, nicht mehr als eine flüchtige Ahnung, wie schön die Welt, in der wir leben, doch sein könnte. Wobei ich von den Einzelheiten keine Ahnung habe, wie ich zugeben muss. Etwa was den Unterbau betrifft oder das Material, und auch von der notwendigen Stärke der Deckschicht verstehe ich nichts. Dafür konnte ich in Erfahrung bringen, wer an Kurtschlags Ende gearbeitet hat: Männer aus Hennigsdorf waren es, sie taten es im Auftrag der Straßenmeisterei in Altlüdersdorf. Vor der Brücke über den Graben fängt das Ende an, von dort sind es knapp 100 Meter bis zum Ortsausgang Richtung Zehdenick, und etwa beim Schild ist dann Schluss. In meinem Traum bin ich nicht nur einmal über dieses Ende gefahren - weil es so schön war, habe ich das Fahren gleich mehrmals wiederholt. Ohne Halt hin und her und ohne auf den Gegenverkehr achten zu müssen, Träume brauchen keinen Gegenverkehr, in Morpheus' Armen träumen wir uns die Welt so, wie wir sie gern hätten. Und genau so hätten wir sie gern. Doch nicht nur ein einziges Ende sollte es sein, nein, viele Enden, ganz viele, die sich aneinanderreihen zu einer Straße von rund acht Kilometern Länge, von Kurtschlag bis zur B 109. Leider existierte diese lange Reihe nicht in meinem Traum, aber genau eine solche Reihe wäre mein Traum, wäre wohl unser aller Traum. Und so fiebern  wir denn alle ungeduldig dem Tag entgegen, an dem es Enden ohne Ende geben wird, an dem diese höchst unerquickliche Geschichte mit dieser scheußlichen Straße endlich ein Ende hat.

 

Manfred Lentz 

Die Ministerin hat geantwortet

25. Oktober 2017

 

Wenn Bürger sich mit einer super-schlechten Straße herumärgern, wenn sie sich Gedanken machen, wie sie die Verantwortlichen dazu bringen können, ihnen eine Straße zu bauen, die diesen Namen auch verdient, wenn sie Geld sammeln, es in ein Sparschwein stecken und anschließend auf eine Reaktion der Ministerin warten, dann gibt es so'ne und solche Antworten. Die Antwort, die uns Frau Ministerin Schneider geschickt hat, war eine solche. Eine, bei der ein Foto alles sagt und endlose Kommentare völlig überflüssig sind. Eine tolle Antwort, wie wir finden, und für unser Anliegen die optimale. kurtschlag.de und 250 Kurtschläger sagen Ihnen tausend Dank dafür, Frau Ministerin!

         Das schreibt die MAZ am 28./29. Oktober


Oktober 2017

 

Die L 215 ist nach wie vor schlecht, eine neue Straße muss her, Land und Kreis streiten um die Zuständigkeit, was heiß: sie streiten ums Geld, und deshalb haben wir uns gedacht: Greifen wir unserer Ministerin mit einer Anschubfinanzierung für eine neue Straße ein wenig unter die Arme. Kurz vor unserem Kürbisfest haben wir ein Schwein gefüttert - Cindy Lüderitz von der MAZ war dabei - und in Kürze wird es abgeschickt. Wie die Sache weitergeht, darüber halten wir Euch auf dem Laufenden. 

Nach der "Märkischen Allgemeinen" (s.u.) hat am 10. Oktober auch Antenne Brandenburg über unsere Aktion berichtet.


Kurtschlag, 7. Oktober 2017

Sehr geehrte Frau Ministerin,

 

Sie werden sich vielleicht erinnern ... Kurtschlag, das kleine Dorf in der Schorfheide, dem Sie vor einigen Wochen einen Besuch abgestattet haben ... das sind wir. Die mit der L 215, der gruseligen Straße, von der Sie sich selbst ein Bild machen konnten. Wenn wir richtig informiert sind, gibt es gegenwärtig Gespräche zwischen Ihnen, also dem Land, und den Kreisen über die Übertragung verschiedener Straßen. Wobei das Geld vermutlich die entscheidende Rolle spielt. Deshalb haben wir, die Einwohner von Kurtschlag, uns gedacht, vielleicht könnten wir Ihrer Entscheidungsfreudigkeit ein wenig nachhelfen, indem wir Ihnen mit einer kleinen Anschubfinanzierung für eine neue L 215 unter die Arme greifen. Natürlich ist das kein großer Beitrag, schließlich sind wir nur ein kleines Dorf, und eigentlich ist der Betrag auch nur symbolisch gemeint. Aber vielleicht leiten Sie ihn ja in die richtige Kasse und sagen sich: Wenn sich die Kurtschläger schon so für ihre Straße engagieren, dann kann ich sie nicht hängen lassen, dann muss ich auch meinen Teil dazu beitragen, dass sie ihre Straße bekommen. Was super wäre und Ihnen einen bleibenden Platz im Gedächtnis von uns Kurtschlägern sichern würde. Sie sehen: Es kann so einfach sein, sich die Zuneigung von Menschen zu verdienen - Sie müssen nur zugreifen.

 

In diesem Sinne grüßen Sie

250 Kurtschläger

darunter wir von kurtschlag.de

Manfred Lentz und Christina Steddin



Cindy Lüderitz in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 9. Oktober 2017

Den Artikel von Cindy Lüderitz kann man auch in der Online-Ausgabe der MAZ nachlesen.

Unsere Antwort

... auf eine Meldung der Gransee-Zeitung vom 11. Oktober 2017