Anhang

Die vorliegende Abhandlung stützt sich im Wesentlichen auf die Berichte zahlreicher Dorfbewohner aus der Umgebung des Flugplatzes Groß Dölln, die die Jahre vom Kriegsende 1945 bis zum Abzug der Russen 1994 ganz oder teilweise miterlebt haben. Dabei haben sie uns nicht nur erzählt, was sich in diesen Jahren zugetragen hat, vielmehr haben sie durch ihre Erinnerungen an die vielen kleinen und größeren Erlebnisse des Alltags die Atmosphäre der damaligen Zeit wiederaufleben lassen. Dafür sagen wir ihnen allen unseren herzlichen Dank. Besonders hervorheben wollen wir zwei unserer Zeitzeugen, deren ausführliche Informationen eine ausgezeichnete Grundlage für die Erarbeitung einzelner Kapitel waren. Da ist zum einen Klaus Wehden, der in seiner Zeit als Förster in einem Revier direkt am Flugplatz seine Augen und Ohren dicht an dem damaligen Geschehen hatte. Und da ist Manfred Feder aus Berlin. Als ehemaliger Wanderführer in der Schorfheide und historisch Interessierter hat er ein umfangreiches Archiv mit Informationen zur Schorfheide und ihren Randgebieten zusammengetragen, aus dem er uns in großzügiger Weise seine Aufzeichnungen zum Flugplatz Groß Dölln zur Verfügung gestellt hat.

 

Was die benutzte Literatur anbelangt, so haben sich zwei Veröffentlichungen als besonders hilfreich für unser Thema  erwiesen. Sehr gute Informationen habe ich gefunden in dem Buch von Silke Satjukow, "Besatzer. 'Die Russen' in Deutschland 1945-

1994", Göttingen 2008, aus dem ich im Text wiederholt zitiert habe. Speziell für das Wilderer-Thema war das Buch von Helmut Suter eine ausgezeichnete Quelle: "Honeckers letzter Hirsch. Jagd und Macht in der DDR", Berlin 2018.

 

Die in den Text eingestreuten Fotos stammen zu einem großen Teil von Siegfried Haase, der kurz nach dem Abzug der Russen sowohl auf dem Flugplatz Groß Dölln als auch in der ehemaligen Garnison Vogelsang vieles im Bild festgehalten hat, was inzwischen unwiederbringlich verloren ist. Birgit Halle hat einige interessante Aufnahmen aus dem Fotoalbum von Andreas Wörpel für uns aufgetrieben, dem Sohn der ehemaligen Kurtschläger Bürgermeisterin Edith Wörpel. Für die Überlassung dieser Fotos sagen wir Andreas Wörpel unseren herzlichen Dank. Die eingestellten Dokumente gehen überwiegend auf Siegfried Haase und Birgit Halle zurück, ich selbst konnte aus dem reichen Bildbestand von kurtschlag.de einige Fotos beisteuern. Ein besonderer Dank geht an Bert Kondruss, der uns von seiner Webseite mil-airfields.de die durch die US-amerikanische Spionage im Kalten Krieg entstandenen Aufnahmen vom Flugplatz Groß Dölln zur Verfügung gestellt hat. Dem Vogelsang-Experten Mario Hoffmann (heimatgalerie.de) verdanken wir wesentliche  Hinweise zum Thema Atomwaffen auf dem Flugplatz und in Vogelsang.