Buschdörfer hat man sie schon vor hundert Jahren genannt, und Buschdörfer nennen sie viele noch heute. Grunewald und Groß Väter gehören dazu, Groß Dölln und Bebersee, Kappe und Schluft und natürlich Kurtschlag. Der Grund war ihre Lage inmitten der dichten, von Moorgebieten durchzogenen Eichen- und Kiefernwälder der Schorfheide. Buschdörfer - dieses Wort mag für den einen oder anderen nach "hinterwäldlerisch" klingen. Doch hinterwäldlerisch sind wir mitnichten - jeder, der zu uns kommt, kann sich davon überzeugen. Nicht zuletzt unsere Kunstszene ist ein Beleg dafür, dass wir zwar mitten im Wald, aber nicht auf dem Mond leben.  Unsere Kunstszene? Ja, wobei wir den Begriff der Kunst und des Künstlers im Rahmen dieser Serie recht weit fassen wollen. Was uns interessiert, das sind "die Kreativen" in unserer Umgebung, also sowohl diejenigen, die - etwa mit Katalogen, Ausstellungen und Preisen - als Künstler im engeren Sinne zu bezeichnen sind als auch jene, für die die bildnerische und sprachliche Auseinandersetzung mit der Welt "nur" ihr Hobby ist. Sie alle werden im Folgenden unsere "Buschdorf-Künstler" sein. Und geht man von dieser Definition aus, so kann sich das, was sich seit Jahren in unserer Gegend etabliert hat, absolut sehen lassen. An den Tagen des Offenen Ateliers konnte man das Tun unserer Kreativen bereits in den vergangenen Jahren bewundern, jetzt kann man es auch auf kurtschlag.de tun, wo wir diese Szene in den kommenden Monaten vorstellen werden. Und da kurtschlag.de nun mal die Webseite von Kurtschlag ist, machen wir mit unserem Dorf den Anfang. Anschließend werden wir uns in den umliegenden Dörfern umsehen. Also immer mal wieder reinschauen auf unserer neu eingerichten Seite! Auf der Seite der Buschdorf-Künstler.